Verlobung mit WordPress

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Die letzte Änderung am Stand des statischen Teils von highlighter.de ist über fünf Jahre her. Zum damaligen Zeitpunkt bastelte ich zum letzten mal am HTML-Markup und feinjustierten CSS für meine eigene Homepage, genauer gesagt an ihrer Landungsseite. Zu dieser gehörte eine winzige Linksammlung und ein manuell dynamisierter Weblog – die Beiträge waren statische Seiten.

Seither lebten an highlighter.de nur Forum und Wiki. Für diese wurden die üblichen Verdächtigen (MediaWiki und PHPBB) verwendet, so dass sich Änderungen nur auf die Einspielung von Updates und das Aussuchen bzw. Verändern von Themes beschränkte. Ein für mich schon immer untragbarer Zustand. Wie lange sich ein solcher doch halten kann.

Lange bestand die Idee, die Startseite aufzufrischen, allein deswegen, weil die Inhalte immer älter und das Design immer altbackener wirkte. Ich begann also an Entwürfen zu basteln und Vorgehensweisen gegeneinander abzuwiegen. Für die Beibehaltung einer statischen Seite sprach, dass ich eigentlich nur eine Startseite, sowie eine Seite über meine Person benötigte. Eigenes HTML und CSS ohne Template-Einschränkungen klang hierfür nach einer guten Lösung.

Auf der anderen Seite reizte mich das Schreiben für meinen eigenen Blog, genauso wie die möglichen Technologien, schon sehr. Lange spielte ich mit dem Gedanken, Drupal für die Seite zu nutzen, einfach weil es mich als CMS interessiert. Für meine Seite wäre es aber einfach etwas überdimensioniert. Auch die Möglichkeit den Google-Dienst blogger.com zu nutzen zog ich in Betracht. Hierfür wären keinerlei Installationen und Updates nötig und der Dienst ist z.B. für die Betrachtung über mobile Browser optimiert. Das wäre mir dann aber wieder zu wenig Eigenleistung und damit weniger Spaß gewesen. Also entschied ich mich für Möglichkeit drei, die irgendwo dazwischen liegt: WordPress. Hier laufen Updates mittlerweile auch fast automatisch ab, aber das Installieren von Plugins und Themes und besonders das erstellen eigener Plugins und Themes, macht WordPress besonders reizvoll.

Und so sitze ich an meinem ersten Beitrag und verspreche WordPress die Partnerschaft. Zuerst muss ich aber noch diverse Anpassungen, besonders am Aussehen, vornehmen. Erst dann wird geheiratet.